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Klinsmann oder nicht? - Bayern versagt

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Nach der Aufregung rund um die beantwortete T-Frage wurde wieder Fußball gespielt, ein konsternierter FC Bayern verlor bei Werder Bremen das wichtige Spiel klar und verdient mit 3:0. Das gleiche Ergebnis gab es für Köln im Keller, Leverkusen gewinnt das UEFA-Cup-Duell, Berlin und Stuttgart siegen ebenso wie Bielefeld. Mainz und Hannover trennen sich torlos.

Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen 1:2 |Bericht|
Berlinverfolger kann man die Kontrahenten des Tages fast schon nennen, Leverkusen bleibt als Sieger gegen Dortmund den Herthaner auf den Fersen. Die 73.800 Zuschauer im Signal Iduna Park sahen eine zweigeteilte Partie mit einer hochklassigen und chancenreichen ersten Hälfte und einer zweiten Halbzeit, die so gänzlich an den Spielern vorbei lief. Am Ende machte ein vor dem Wechsel auffälliger Berbatov den Unterschied und entscheidet damit den Werdegang beider Teams.

1. FC Kaiserslautern - Hertha BSC Berlin 0:2 |Bericht|
Ein ganz schwaches Bild bot der 1. FC Kaiserslautern gegen Berlin, zeigte sich über 90 Minuten ohne Kampfbereitschaft oder Fußballfinesse und verlor so völlig verdient die Partie. Die Herthaner mussten nicht viel investieren, um durch Treffer von Pantelic und Gilberto 2:0 zu gewinnen, festigt so ein wenig den fünften Platz. Kaiserslautern hingegen bleibt mittlerweile hoffnungslos auf einem Abstiegsplatz und kann nur hoffen, dass Wolfsburg die Pfälzer noch freundlich vorbeiwinkt.

1. FC Köln - VfL Wolfsburg 3:0 |Bericht|
Nach einer unterirdischen ersten Halbzeit machten sich Köln und Wolfsburg dann nach dem Wechsel auf, um sich ein würdiges Abstiegsduell zu bieten. Für den FC besteht eigentlich kaum noch Hoffnung, doch vielleicht kann man solche Situationen eben nur mit dem Mute der Verzweiflung überstehen und so gingen die Kölner verdient durch Scherz in Führung. Zwei weitere Treffer folgten innerhalb von nur vier Minuten, erst Helmes, dann Sarpei per sehenswertem Eigentor entschieden das Spiel. Köln schöpft noch ein letztes Mal Hoffnung durch den vorläufigen Sprung auf den vorletzten Platz, während Wolfsburg sich immer bedrohlicher der zweiten Liga nähert und ohne Gegenwehr jetzt schon auf Rang 15 steht.

VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg 1:0 |Bericht|
Jede Serie reißt einmal, auch die der Nürnberger. Dabei spielten die Franken beim VfB Stuttgart aktiv mit und präsentierten sich erneut in ausgezeichneter Form, während sich die Schwaben in der Spielgestaltung schwertaten. Die Entscheidung resultierte dann aus der 80. Minute, in der zunächst Nürnberg ein regulärer Treffer aberkannt wurde und Tomasson im Gegenzug dann zum 1:0-Erfolg einnetzte. Nürnberg bleibt in der Tabelle ungefährdet, Stuttgart hingegen bewahrt sich mit dem schmeichelhaften Sieg UEFA-Cup-Chancen.

SV Werder Bremen - FC Bayern München 3:0 |Bericht|
Natürlich stand Oliver Kahn im Mittelpunkt, doch die eigentliche Aufmerksamkeit gebührte dann doch dem Topspiel des 29. Spieltags. Bremen legte ein gute erste Hälfte gegen verunsicherte und wehrlose Münchner aufs Parkett, ging völlig zurecht durch ein unglückliches Eigentor von Schweinsteiger in Führung. Nach dem Seitenwechsel erfand Bayern dann aber das Fußballspielen neu und zeigte sich komplett verändert, kassierte dann aber zu ungünstigen Zeitpunkten zwei weitere Tore, sodass Bremen als klarer 3:0-Sieger aus dem Weserstadion kommt. Damit ziehen die Werderaner zumindest bis morgen an Hamburg vorbei und können sich so langsam mit der Champions League befassen, während die Bayern noch einmal den Titel zur Disposition stellen.

Arminia Bielefeld - Eintracht Frankfurt 1:0 |Bericht|
Im vorgezogenen DFB-Pokal-Halbfinale kommt Bielefeld erneut zu einem knappen 1:0-Erfolg und sichert sich damit allem Anschein nach den Klassenverbleib. Frankfurt war ebenbürtig, kassierte dann aber in der 68. Minute durch Westermann den Entscheidungstreffer und verlor schließlich in der Nachspielzeit Köhler nach einer Notbremse. Die Eintracht verbleibt somit nur drei Zähler vor der Todesgrenze.

1. FSV Mainz 05 - Hannover 96 0:0 |Bericht|
Hannover war besser, benötigte aber die drei Punkte ohnehin nicht unbedingt, schließlich steht man jenseits von Gut und Böse im Tabellenmittelfeld. Mainz hingegen kann einerseits über den glücklichen Punkt froh sein, andererseits reicht der aber auch nicht aus, um den Abstand auf den Keller zu vergrößern, es darf also weiterhin gezittert werden in Rheinhessen.

08. April 2006 - Marcel Hermes

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