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Der HSV holt trotz blutiger Szene auf

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Mit einem verdienten 3:1-Erfolg gegen Köln schleicht sich der Hamburger SV nach vorne. Eine unschöne Szene überschattete die Partie, Alexander Laas wurde von einem Fan mit einem Drumstick getroffen, zog sich zum Glück "nur" eine Platzwunde zu. München kommt in einem mäßigen Spiel nur zu einem 0:0 in Stuttgart, Bremen gewinnt auch ohne K&K und Frings.

Borussia M'Gladbach - 1. FC Nürnberg 0:1 |Bericht|
Zurück an alter Wirkungsstätte kann Hans Meyer mit dem 1. FC Nürnberg seinen zweiten Heimsieg einfahren. In einem klassischen Kampfspiel ging der Club durch Nikl nach gut einer Stunde in Führung, wurde für eine engagierte Leistung belohnt. Gladbach wollte den Anschluss an die Europacupplätze nicht verpassen, wurde in der zweiten Hälfte stärker, doch kam auch mit noch so großen Angriffsbemühungen zum Schluss nicht zum Ausgleich.

Borussia Dortmund - Hannover 96 0:2 |Bericht|
Das erste Spiel im Signal Iduna Park wurde für Dortmund zu einem großen Rückschritt. Gegen Hannover 96 spielte fast schon wie gewohnt eine Mannschaft voller unerfahrener Jugendlicher, die sich mit dem dicht gestaffelten Gegner schwer taten. Dieser spielte clever, hatte die besseren Torszenen und schlug zweimal im richtigen Moment zu. Peter Neururer gewinnt zum ersten Mal in seiner Trainerlaufbahn in Dortmund, die Borussen werden nach den positiven Entwicklungen in den letzten Wochen wieder zurück geworfen, hoffen auf die Rekonvaleszenten.

Hamburger SV - 1. FC Köln 3:1 |Bericht|
Spielerisch hatte Hamburg mit den Kölnern wenig Probleme, auch wenn diese 90 Minuten lang tapfer gegen das Unvermeidliche kämpften. Atouba gelang vor dem Wechsel die Führung, doch als Lauth in Minute 54 auch noch das 2:0 erzielte, reagierten die Kölner Fans aggressiv, bewarfen die jubelnden Hanseaten mit Gegenständen und trafen dabei den für den zuvor verletzten Van der Vaart eingewechselten Haas mit einem Schlagzeugstock an der Stirn. Während dessen Platzwunde noch behandelt wurde, nutzte Köln die allgemeine Besorgnis zum 2:1, fing sich aber später den verdienten 3:1-Endstand. Für eine weitere unschöne Szene sorgte Alpay, der seinem Gegenspieler Demel den Ellbogen ins Gesicht stoß und nun laut Rapolder mit harten Konsequenzen rechnen muss.

SV Werder Bremen - MSV Duisburg 2:0 |Bericht|
Der eine (Klose) lässt seinen Jochbeinbruch verheilen, der andere (Klasnic) kuriert seinen Blinddarmverlust aus, dann müssen halt die anderen die Tore schießen. Genau so kam es, Werder Bremen gewann gegen Duisburg mit Hunt/Valdez in der Spitze, lässt so den Kontakt zu Hamburg nicht abreißen. Die Meidericher warten seit über einem Monat auf einen Torerfolg, rutschen immer tiefer in den Keller und müssen nun auf das Nachholspiel hoffen.

VfB Stuttgart - FC Bayern München 0:0 |Bericht|
Unentschieden. Das zehnte für Stuttgart im fünfzehnten Spiel. Wie sonst konnte diese Partie ausgehen, zumal München nicht allzu viel zur Ergebnisänderung beitrug. Stuttgart schafft in einem schwachen und zähen Bundesligaspiel immerhin einen Achtungserfolg und tankt so weiteres Selbstvertrauen, kurz vor Schluss hatte Soldo gar den Siegtreffer auf dem Kopf. Den Aufreger des Spiels lieferte Sebastian Deisler, der nach einem gegenseitigen Gezerre mit Magnin diesem einen Tritt an den Oberschenkel versetzte, später zwar Reue zeigte, aber mit der Roten Karte völlig korrekt bestraft wurde.

DSC Arminia Bielefeld - FC Schalke 04 0:1 |Bericht|
Der Schalkeexpress hat wieder merklich Fahrt aufgenommen, überstand die kurzzeitige Remisschwächephase mit leichten Blessuren und bläst nun zum Kampf in Richtung Champions League. In Bielefeld wurde dieser Weg fortgesetzt, die Knappen waren dem Gegner insgesamt spielerisch überlegen, auch wenn die Arminia wie in der Schüco Arena gewohnt dem Gegner das Leben schwer machte. Zum Ende hin wurde es so noch spannend, aber das Tor von Poulsen kurz nach dem Wechsel brachte Schalke drei Punkte ein.

1. FC Kaiserslautern - Eintracht Frankfurt (abgesagt)
Der zweite Spielausfall der laufenden Saison war nicht dem Wetter geschuldet, in Kaiserslautern war das Stadion selber der Übeltäter. Das Dach über der Osttribüne entwickelte Risse, es drohten wie schon geschehen Teile in Richtung Zuschauer zu fallen. Dieses Risiko wollte niemand eingehen, das Spiel gegen Frankfurt musste dafür dran glauben. Nun gibt Kaiserslautern zumindest in Sachen WM Entwarnung, der DFB forderte jedoch ein Ausweichstadion für die Liga an, sollten die Mängel nicht schnell genug beseitigt werden. Läuft alles nach Plan, treffen sich Lautern und die Eintracht am 14. Dezember um 18 Uhr.

03. Dezember 2005 - Marcel Hermes

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